CD-Tipp – Miss Li: Tangerine Dream

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Miss Li: Tangerine Dream.

Vintage oder Retro? Sagen wir ruhig: Beides. Oder, noch besser: Pop vom Feinsten, richtige Ohrwürmer. So wie My Heart Goes Boom, das dem Album vorauseilte. Man hat das Lied ständig gehört, vor allem beim TV-Zappen, und das ständige Hören war sogar richtig angenehm.

Miss Li spielt souverän mit allen Mitteln, die gute Popmusik hervorbringt – auch gute Texte: Plastic Faces zum Beispiel, eine deutliche Absage an künstliche Schönheit mittels chirurgischer oder kosmetischer Eingriffe. Tangerine Dream klingt auch mehr nach Sommer, nach Draußen-Sitzen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Klingt kitschig, trifft's aber.

Das alles verwundert nicht mehr, wenn man weiß, dass Miss Li bürgerlich Linda Carlsson heißt und aus Schweden kommt, wo sie nach diversen Veröffentlichungen längst ein Star ist. Jetzt stehen die Chancen sehr gut, dass sie auch außerhalb ihres Heimatlands Fans finden wird. Das haben Vorläufer wie Abba und Secret Service ja auch locker geschafft.

Miss Li: Tangerine Dream. (Epic/Sony Music)

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