Erste Erfahrungen: Mitsubishi Space Star 1.2 CVT

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Als Nachfolger des Erfolgsmodells Mitsubishi Colt soll der kompakte Space Star vor allem eines bieten: Viel praxisnahe Alltagstauglichkeit, hohe Wirtschaftlichkeit und die gängigen Sicherheitssysteme in einem Fahrzeug, das sich im täglichen Einsatz in vielerlei Situationen beweisen muss. Denn das waren auch die gerne genutzten Vorzüge und Annehmlichkeiten, mit denen sich der Colt über viele Jahre hinweg als Bestseller für Mitsubishi ausgezeichnet hat. Anfang April dieses Jahres wurde der neue Kompaktwagen aus dem Hause Mitsubishi auf dem deutschen Markt eingeführt. Jetzt ist er wahlweise auch mit einer CVT-Automatik erhältlich.

Der Space Star ist kein Facelift des erwähnten Colt, sondern ein komplett neu entwickeltes Fahrzeug. Mitsubishi bietet den Space Star in den Modellvarianten „1.0“, „Light“, „Shine“ und „Shine+“ Die Preisliste beginnt bei 8.990 und endet bei 13.990 Euro. Als Antriebsvarianten stehen zwei neue Dreizylinder-Benzinmotoren mit 1,0 Liter (71 PS) bzw. 1,2 Liter Hubraum (80 PS) zur Verfügung.
Die Kraft des Fronttrieblers wird entweder von einem manuellen Fünfgang-Schaltgetriebe oder – als neuestem Angebot – von einem elektronisch gesteuertes CVT-Getriebe mit Berganfahrhilfe (HSA). Letzteres ist ab Juni lieferbar und bleibt (gegen 1.000 Euro Aufpreis) den Modellvarianten Shine und Shine+ auf die Vorderräder übertragenen. Diese neue Getriebe-Variante ist allerdings nur in der höchsten Ausstattungsstufe mit dem 1,2 Liter großen Benziner erhältlich.

Die Serienausstattung des Space Star ist – wie bei allen asiatischen Kompakt- und Kleinfahrzeugen recht umfangreich. Bereits die 8.990 Euro teure Basisversion verfügt über sechs Airbags, elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (MASC/MATC), ein Antiblockiersystem (ABS) mit Bremskraftverteilung, sowie eine Servolenkung. Das ab Juni angebotene CVT-Getriebe ist zudem ebenfalls serienmäßig mit einer Berganfahrhilfe bestückt. Wer es mit der Handhabung der Automatik ein wenig zügiger haben möchte, für den wird auch ein so genanntes Sportprogramm angeboten, das den Lautstärken-Pegel allerdings ziemlich in die Höhe treibt. Ansonsten werden die Gangwechsel in der normalen „D“-Position vorgenommen.

Die beiden „Clear Tec“-Varianten Light, Shine und Shine+ sind zudem serienmäßig mit einer Start-Stopp-Automatik und einem Eco-Drive-Assistent ausgerüstet. Beide im Verbund miteinander sollen zu einer möglichst verbrauchsarmen Arbeitsweise des Motors führen. Gegenüber dem Vorgänger-Modell, dem Colt, ist der nur 3,71 Meter lange Space zwar um 23 Zentimeter kleiner geworden Dies beeinträchtigt allerdings in keiner Weise seine hohe Praxistauglichkeit. Beispielsweise hat das Gepäckabteil normalerweise ein Ladevolumen von 235 Liter Das waren im Colt nur 214 Liter gewesen. Das Umlegen der zu 60/40 teilbaren Rückenlehne bewirkt, dass der Stauraum auf 912 Liter anwächst. Auch den Fond-Passagieren bietet der Fünfsitzer mit 2,45 Meter Radstand erstaunlich viel Kopf- und Beinfreiheit. Mit einem Wendekreis von lediglich 9,20 Meter erweist sich der Space Star im urbanen Einsatzgebiet auch als sehr agil und wendig.

Text und Fotos: Jürgen C. Braun

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