Buchtipp der Woche

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Arno Strobel: Der Sarg. Fischer Taschenbuch Verlag; 9,99 Euro.

Der Titel – kurz, knapp, eindeutig – verspricht nicht zu viel: Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, die aber nichts nützen. Beim Auffinden sind die Frauen schon tot. Parallel dazu wird eine Frau von Albträumen geplagt; sie bleibt zwar am Leben, findet sich aber beim Aufwachen regelmäßig – auf unerklärliche Weise – verletzt.

Als Krimiautor ist Arno Strobel, Jahrgang 1962, ein Spätberufener, denn er begann erst in seinen Vierzigern mit dem Schreiben. Im Hauptberuf geht der gebürtige Saarlouiser, der heute in der Nähe von Trier lebt, einer ganz und gar unblutigen Tätigkeit nach: Nach dem Studium der Informationstechnologie ist er bei einer luxemburgischen Bank beschäftigt.

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