Foto 1

James Patterson: Storm. Blanvalet Verlag; 8,99 Euro.

Der Prolog ist ganz harmlos überschrieben: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – aber wer da eine gemächliche Handlung erwartet, sieht sich schon mit den ersten Zeilen eines Besseren belehrt. Man wird direkt mit der Innenansicht eines Mörders konfrontiert. Der Hintergrund ist komplex: Als in Washington, D.C. zwei hoch angesehene – und ebenso korrupte – öffentliche Personen ermordet werden, kommen Reaktionen im Sinne einer Lynchjustiz, die in der Bevölkerung auf Zustimmung stoßen, weil es vermeintlich niemand Falsches erwischt hat. Hard labour für Ermittler und Profiler, wenn doch scheinbar das Gute schon gesiegt hat …

Scroll to Top