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Marian Keyes: Der hellste Stern am Himmel
Heyne Verlag; 21,99 Euro

Ein mysteriöser Besucher streicht durch die Dubliner Star Street 66 und beobachtet das (Liebes)Leben der Bewohner. Wie zum Beispiel die 40-jährige Katie, die in ihrer Beziehung mit dem Workaholic Conall nicht glücklich ist oder das perfekte Paar Maeve und Matt, die allerdings bei genauerem Hinsehen nicht so glücklich sind, wie sie scheinen. Da wäre auch noch Lydia, die in einer WG lebt und nicht gerade als die Freundlichkeit in Person gilt. Dabei ist ihre ruppige Art nur ein Schutzmechanismus. Wie wird die Geschichte der Personen enden und wer ist der mysteriöse Beobachter?

In Der hellste Stern am Himmel schlägt Marian Keyes ungewohnt dunkle Töne an. Ihr Schreibstil, in früheren Büchern als heiter, beschwingt und frech herausstechend, geht mehr in die Tiefe und kann durchaus als ernst beschrieben werden. Aber Keyes wäre nicht Keyes, wenn die trübsinnige Stimmung ab und an durch kleine Heiterkeiten unterbrochen würde.

Wer eine andere Seite von Marian Keyes kennenlernen möchte, liegt mit diesem Buch richtig.

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