KÜS: Positive Bilanz – optimistisch in die Zukunft

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Gut sechs Monate vor dem 20-jährigen Jubiläum hat die KÜS am Dienstag zum Start der Automechanika in Frankfurt/Main eine positive Halbjahresbilanz gezogen.
Geschäftsführer Dipl.-Ing. Peter Schuler warf zudem einen Blick in die Zukunft, in der die KÜS gemeinsam mit dem erst vor wenigen Monaten ins Leben gerufenen „Institut für Qualitätsförderung“ weiterhin um größtmögliche Qualität und Sorgfalt ihrer Dienstleistungen bemüht sein wird.

Zum Start der bis kommenden Sonntag auf dem Frankfurter Messegelände stattfindenden Automechanika, der internationalen Leitmesse der Automobilwirtschaft, konnte Schuler voller Stolz auf das Ergebnis der Überwachungsorganisation innerhalb des ersten Halbjahres 2010 zurückblicken. „Wir liegen jetzt mittlerweile bei einem Marktanteil von 9,66 Prozent, das ist ein hervorragendes Ergebnis, für das ich mich bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken möchte. Ohne deren Engagement und Einsatzbereitschaft wäre eine solche Bilanz nicht möglich gewesen“, sagte Schuler, der darauf hofft, dass „wir rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum im April 2011 vielleicht die magische Grenze von zehn Prozent Marktanteil erreichen können.“

Nach Schulers Ausführungen liegt das Ergebnis der KÜS mit 1.307.512 durchgeführten Hauptuntersuchungen um etwa vier Prozent über dem Resultat des vergleichbaren Zeitraums im vergangenen Jahr. Mehr als 1.100 Prüfingenieure sind mittlerweile für die KÜS tätig. Diese erneut gestiegene Zahl sei auch ein wesentlicher Grund für den wachsenden Anteil der Organisation an der Gesamtzahl der Hauptuntersuchungen.

Einen breiten Raum bei der gut besuchten Pressekonferenz der KÜS zum Start der Automechanika nahm auch das Thema „Tagfahrlicht“ ein. Der Technische Leiter der KÜS, Dipl.-Ing. Christoph Diwo, wies im Zuge der bevorstehenden 54. Lichtwochen vom 1. bis 31. Oktober darauf hin, dass lichttechnische Anlagen immer „bauartgenehmigungspflichtige Teile“ seien. Das sichtbare Genehmigungszeichen dafür sei ein großes „E“ mit einer kleinen Ziffer daneben im Kreis. Veränderungen dieser Anlagen seien nicht zulässig. In der Aufteilung nach Mängelgruppen am Fahrzeug rangiere das Thema „Beleuchtung“ mit insgesamt 28,4 Prozent des Gesamtvolumens an exponierter Stelle, sagte Diwo.

Als Partner des Forschungsprojektes „CO2-100minus“ hat die KÜS zudem einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes geleistet. Auch darauf wurde bei der Pressekonferenz noch einmal hingewiesen. Ziel des erfolgreich abgeschlossenen Projekts, bei dem KÜS-Ingenieure die CO2-Messung im Abgaslabor beaufsichtigten, war es gewesen, den CO2-Ausstoß eines Ottomotors deutlich unter 100 Gramm pro Kilometer zu senken. Mit 90,9 Gramm wurde im Rahmen dieser Arbeit sogar der erst ab 2020 geltende EU-Grenzwert von 95 Gramm klar unterboten. Dieses Ergebnis ist das Resultat der Arbeit der Forschungsgruppe „Automative Powertrain“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken. Unter Leitung der beiden Professoren Dr. Thomas Heinze und Dr. Harald Altjohann wurde dazu unter anderem ein Peugeot 107 auf Autogas umgerüstet.

„Durch die Partnerschaft in solchen Projekten werden eigene Erfahrungen vertieft und neues Wissen für unsere Tätigkeit erarbeitet. Dadurch können wir eventuell auch neue Betätigungsfelder generieren“, ordnete KÜS-Geschäftsführer Peter Schuler das erfolgreich abgeschlossene Projekt ein.

Text: Jürgen C. Braun / Fotos: Bernhard Schoke

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