Grün statt gelb: New Yorks Taxis sollen sauberer werden (1)

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Bis 2012 will Bürgermeister Michael Bloomberg nur noch grüne Personentransporter auf den Straßen von Manhattan sehen. Mehrere hundert Hybriden-Taxis sind schon unterwegs.

Touristen müssen sich auf den Straßen von Big Apple wohl bald an ein neues Bild gewöhnen. Denn die Zeiten des legendären Yellow Cabs sind gezählt. Zwar wird sich an der Farbe auch über 100 Jahre nach der ersten Taxifahrt durch Manhattan vorerst nichts ändern. Doch die traditionellen Ami-Kreuzer werden schneller aus dem Straßenbild verschwinden, als Gästen und Einheimischen lieb ist.

Grund dafür ist ein Programm von Bürgermeister Michael Bloomberg, der dem CO2-Ausstoß in seiner Metropole den Kampf angesagt hat und den über 13.000 Yellow Cabs deshalb einen grünen Anstrich verpassen will.

Während der Ford Crown Victoria – ein klassisches New York Taxi – mit einem 240 PS starken V8-Motor, mit 4,6 Litern Hubraum, im Stadtverkehr 14 Meilen mit einer Gallone Sprit bewältigt (miles per gallone = 17 Liter/100 Kilometer), müssen neue Taxen ab Oktober mindestens 25 mpg (9,4 l/100 km) erreichen, und ab Oktober 2011 gilt ein Mindestwert von 30 mpg (7,8 l/100 km). „Wir gehen davon aus, dass die neuen Standards bereits im ersten Jahr über 80 Millionen Liter Benzin sparen“, sagt Matthew W. Daus, der Chef der Taxi and Limousine Comission (TLC), die in New York über die Lizenzen für den gewerblichen Personenverkehr wacht: „Und das ist nur der Anfang.“

Text und Fotos: Spot Press Services/bb

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