Lexus setzt auf Karbonfaser

Foto 1
Foto 2
Foto 3

Neue Wege im Karosseriebau bei Lexus. Um den Supersportwagen LFA möglichst leicht zu halten, entschieden sich die Ingenieure in einem sehr frühen Entwicklungsstadium für eine Konstruktion aus karbonfaserverstärktem Kunststoff (Carbon Fiber Reinforced Plastic, kurz: CFRP). Dazufasste Lexus den, alle Formteile aus CFRP selbst zu entwickeln und zufertigen. LEXUS profitiert dabei von einer Tradition des größten japanischen Automobilkonzerns: Die industriellen Anfänge der Toyota Motor Corporation liegen in der Entwicklung und Fertigung von weltweit führenden maschinellen Webstühlen. Mit Hilfe neu entwickelter Webstühle für CFRP werden nun für das Karosseriekleid des LEXUS LFA Kohlefaserfäden zu einer Mattenstruktur verbunden. Die in Formen gepackten Matten erhalten anschließend durchErhitzen und Pressen unter Hochdruck in einem Autoklav ihre enorme Festigkeit.Im Gegensatz zu anderen in CFRP-Bauweise hergestellten Supersportwagen, wird für die LFA-Karosserie erstmals eine an Raumfahrtprogramme angelehnte Kunststofftechnologie eingesetzt. Etwa 65 Prozent des Gewichts der LFA-Karosserie entfallen auf Bauteile aus CFRP, die restlichen 35 Prozent der Teile bestehen aus Leichtmetalllegierungen. CFRP kam sogar für denMotorhaubenaufsteller als Ersatz für einen schwereren hydraulischen Teleskoparm zum Einsatz. Dank der Kohlefaser-Karosse kommt der LEXUS LFA auf ein Gesamtgewicht von 1.480 Kilogramm.

Scroll to Top