Nissan-Studie Land Glider: Umweltfreund zwischen Auto und Motorrad

Foto 1
Foto 2

Auf der Suche nach einer neuen Form für emissionsfreie Fahrzeuge kombinierten Designer von Nissan Elemente eines Motorrads mit denen eines Kleinwagens. Die Studie Land Gliderist ein auf zwei hintereinander sitzende Passagiere zugeschnittener Stadtwagen mit vier Rädern und aktiver Neigetechnik.

Die Sitz-Anordnung ist vergleichbar mit der bei einem Tandem. Bei Kurvenfahrten kann sich der Land Glider dank aktiver Sturzverstellung um bis zu 17 Grad zur Seite neigen. Sensoren für die Geschwindigkeit, den Lenkwinkel und die Gierrate ermitteln schnellstmöglich den jeweils günstigsten Neigungswinkel. Als Vorteil dieser Technik nennt Nissan außer dem Fahrspaß eine Fahrzeugbreite von nur 1,10 Metern limitierte Fahrzeugbreite für besonders günstige Aerodynamik.

Der Nissan Land Glider hat einen Elektromotor,der von Lithium-Ionen-Batterien versorgt wird. Die Batterien befinden sich in der Nähe der Hinterachse. Über ein induktives (kontaktloses) Aufladesystem können die Speicher überall dort nachgeladen werden, wo eine entsprechende Infrastruktur existiert, etwa im Bereich von Supermärkten oder an Autobahnraststätten. Zum Schutze der Insassen hat Nissan den Land Glider mit einem Kollisionsvermeidungssystem ausgestattet. Die außen an der Karosserie platzierten Sensoren reagieren nach dem gleichen Prinzip, nach dem Fische in einem dichten Schwarm Kontakte mit Artgenossen vermeiden.

Noch sieht Nissan den Land Glider noch als reine Studie, schließt aber die Serienfertigung eines vergleichbaren Fahrzeugs für später keineswegs aus.

Scroll to Top