Sturm und Blitz: schlagkräftiges Doppel

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Sportereignisse alleine – wenn sie denn entsprechende Aufmerksamkeit erregen sollen – lassen sich schon lange nicht mehr Gewinn bringend verkaufen. Irgend welche Events müssen meist einher gehen. Sei es, dass Johann Lafer beim Promi-Biathlon um sich ballert oder Michael Schumacher für einen guten Zweck kickt. So genügt denn auch den Rennstrecken-Betreibern beim Großen Preis von Deutschland am Sonntag auf dem Nürburgring das Motorsport-Spektakel alleine nicht, um auf sich und damit auf das neue Freizeit-Zentrum am Nürburgring aufmerksam zu machen. Am Samstagabend steht in der neuen, 5000 Zuschauer fassenden Ring-Arena denn auch ein WM-Kampf im Boxen an: Mittelgewichts-Champion Felix Sturm verteidigt seinen Titel gegen seinen Stallgefährten und Europameister Khoren Gevor.

Sturm, der als Ästhet unter den Faustkämpfern geht, hat sich Opel als neue Galionsfigur gesichert, um mit dem Muskel-bepackten Athleten seinen neuen Kombi, den Insignia Sports-Tourer, zu vermarkten. Beide werden für Samstagabend (der Kampf wird ab 22.30 Uhr live im ZDF übertragen) als schlagkräftiges Doppel angepriesen. Wobei Sturm pflichtschuldigst den Caravan-Nachfolger als die perfekte Mischung aus Eleganz, Sportlichkeit und Nutzwert lobt. Ab Herbst dieses Jahres wird der Leverkusener noch eine stärkere Alternative des Insignia mit dem großen Raumvolumen zur Verfügung haben: Der gerade vorgestellte Insignia OPC Sports Tourer mit bärenstarkem 325 PS-V6-Motor und einem Drehmoment von 435Nm.

Für mich als Berichterstatter wird dieser WM-Kampf sicherlich auch ein im wahrsten Sinne des Wortes überragendes Ereignis wieder aufleben lassen. Als vor sechs Jahren, seinerzeit im Rahmen der DTM auf dem Nürburgring, der damalige Box-Weltmeister Markus Beyer seinen Titel am Nürburgring verteidigte, begegnete ich dem zu dieser Zeit noch völlig unbekannten Box-Riesen Nikolaj Walujew. Der Mann ist 2,17 Meter groß und wog bei unserem ersten Aufeinandertreffen geschätzte 160 Kilogramm. Meine erste Vermutung, dass es sich bei diesem Hünen wohl um einen Bodyguard besonderer Güte handeln würde, wurde dann später widerlegt, als er selbst in den Ring stieg und mittlerweile als Klitschko-Herausforderer gilt.

Text: Jürgen C. Braun / Foto: Opel

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