Neuer Opel Astra: acht Aggregate zur Markteinführung

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Mit jeder Menge schwungvollen Genen des so erfolgreich gestarteten größeren Insignia wird in etwa drei Monaten der ewige Golf-Konkurrent Opel Astra bei der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt/Main gezeigt werden. Nachdem wir die neue Formensprache des Opel-Volumenmodells bereits vorgestellt haben, möchten wir uns heute der Antriebstechnik des Rüsselsheimer Kompaktmodells widmen. Denn die ist nicht minder Ausschlag gebend für den Erfolg des auf 4,42 Meter gewachsenen Astra als sein Aussehen.

Was für Opel vom Verkaufsstart und natürlich auch vom Gesamtergebnis des Klassenkampfes gegen den Golf und seine Mitkonkurrenten abhängt, zeigt ein kurzer Ausflug in die Historie. Der neue Astra fußt auf einer über 70-jährigen Tradition in der Kompaktwagenklasse bei Opel. Seit dem ersten Kadett des Jahres 1936 hat Opel 21 Millionen Kompakt-Fahrzeuge gebaut. Das ist immerhin ein Segment, das rund ein Viertel des gesamten Pkw-Volumens in ganz Europa abdeckt. Auf den Astra entfallen mittlerweile ein Drittel aller Opel-Verkäufe.

Zum Start im September wird die neue Astra-Generation mit acht Aggregaten ausgestattet. Sie erfüllen alle die Euro-5-Norm und verfügen bis auf die jeweilige Einstiegsmotorisierung sowohl beim Benziner als auch beim Diesel über ein Sechsgang-Getriebe. Bei den Selbstzündern bleibt Opel bei der bewährten Common-Rail-Technik mit Mehrfacheinspritzung und Dieselpartikel-Filter. Diese vier Triebwerke von 1.3 bis 2.0 Liter decken ein Leistungsspektrum von 95 bis 160 PS ab. Dabei bietet Opel auch eine ecoFLEX-Version mit besonders niedrigem Verbrauch und CO2-Emissionen an. Die vier Benziner haben wahlweise Hubräume von 1.4 oder 1.6 Litern. Ihre Leistungen liegen zwischen 100 und 180 PS. Dabei ersetzt ein neuer, 1.4 Liter Turbomotor mit 140 PS den bisherigen 1.8-Liter-Saugmotor.

So ermunternd und wichtig als positives Zeichen in der schwersten Krise des Unternehmens der bisherige Erfolg des Insignia auch war, so steht doch fest, dass die Resonanz auf den Astra die eigentliche Nagelprobe für Opel und seine neuen Geldgeber sein wird. Kein Wunder also, wenn Opel-Chef Hans Demant seinem neuen Hoffnungsträger große Worte mit auf den Weg gibt: Wir haben uns mit dem Astra das Ziel gesetzt, die gleichen technologischen Innovationen, die wir im Insignia erfolgreich und erschwinglich umgesetzt haben, nun auf eine Klasse tiefer einzuführen.

Text: Jürgen C. Braun / Foto: Opel

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