Toyota setzt auf “Optimal drive”

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Statt dicker Schlitten mit mächtig Hubraum und jede Menge PS setzen immer mehr umweltbewusste Autofahrer auf ökologisch vertretbare Kompaktfahrzeuge mit weniger Verbrauch und geringer Schadstoff-Emission. Dass es bei dieser Auswahl durchaus nicht am gewünschten Fahrspaß mangeln muss, haben etliche Hersteller bewiesen. Toyota fasst sein Engagement in dieser Beziehung unter dem Stichwort optimal drive zusammen.

Mit dem vorwiegend bei der Schwestermarke Lexus praktizierten Hybrid-Konzept hat sich Toyota bereits einen Namen als Vorreiter in der Nutzung regenerativer Energien gemacht. Im Prius wird dies nicht nur bei Lexus, sondern auch im Toyota-Angebot deutlich. Doch das ökologische Konzept der Japaner umfasst neben der Weiterentwicklung der Hybrid-Technologie eine ganze Reihe weiterer technischer Innovationen. Diese Maßnahmen in punkto Verbrauchsminderung und Schadstoffreduzierung sollen bis Ende 2009 in 80 Prozent aller Toyota-Fahrzeuge serienmäßig in die Serienausstattung mit einfließen.

Längst müssen sich Ingenieure und Entwickler nicht mehr an die Quadratur des Kreises begeben, um die CO2-Emissionen zu minimieren und gleichzeitig aus den Motoren größtmögliche Leistung zu kitzeln. Toyota setzt größtenteils auf eine intelligente Ventilsteuerung (Valvematic und VVT-i), auf Reibungsoptimierung und bei Diesel-Triebwerken auf die höchst wirksame Abgasreinigung D-CAT.

Außerdem hat der Autobauer seinen neuen 1,33-Liter-Dual-VVTi-Motor mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet, das eine Verbrauchsersparnis von bis zu 12 Prozent garantieren soll. Das Starten und Stoppen des Triebwerks erfolgt durch einen Freilaufmechanismus, wobei die unterschiedlichen Funktionen des Triebwerks ohne Verzögerung und kaum spürbar erfolgen. Wer also an der Ampel hören – oder ganz einfach nur registrieren – will, ob der Motor nun arbeitet oder nicht, muss schon sehr aufmerksam sein. Nun hat Toyota diese Mechanik nicht erfunden, andere Hersteller bieten diesen Eco-Dienst ebenfalls vorwiegend in Kompaktfahrzeugen an. Doch die Vorgehensweise bei Toyota ist identisch mit anderen Start-Stopp-Funktionen: Leerlauf einlegen, Kupplung schließen – Motor aus. Dann die Kupplung wieder treten – Motor läuft wieder.

Mit all diesen Maßnahmen will Toyota auch seine eigene Selbstverpflichtung einhalten. Darin ist festgeschrieben, dass der ausgestoßene CO2-Wert der gesamten aktuellen Modellpalette im Schnitt unter 140 g/km bleiben wird.

Text und Fotos: Jürgen C. Braun

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