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Die ganze Faszination des Motorsport steht in der gerne als Königsklasse bezeichneten Formel 1, aber auch bei den besonders traditionsreichen Langstreckenrennen zweimal rund um die Uhr wie in Le Mans im Mittelpunkt des Zuschauer und Medieninteresses – weltweit.

Diese Plattform effektiv zu nutzen, das Potenzial von vielen Millionen Zuschauern rund um den Globus, für die eigene Markenbekanntheit oder ein Produkt einzusetzen, steht dabei im Mittelpunkt. Solange diese in Zahlen gefasste Erreichbarkeit einerseits und der dafür notwendige Einsatz andererseits, nach Ansicht vieler in einem vertretbaren Verhältnis zu einander stehen, haben diese Serien und Events nicht nur eine Tradition, sondern auch eine entsprechende Berechtigung.

Die Matadore machten sich aber in diesem Jahr am Genfer See rarer als sonst. Ferrari und Renault zeigten auf ihren Ständen die Show Cars der aktuellen Boliden. Ganz in rot, entsprechend der Hausfarbe der Ferraristi, der eine und in Gelb mit den entsprechenden Colorierungen der Sponsoren der Renault.

Und auch Peugeot, Herausforderer beim heimischen Langstreckenklassiker an der Sarthe (nur rund 200 Kilometer westlich des Firmensitzes in Paris), machte mit seinem 908 klar: Wir wollen in diesem Jahr gewinnen.

Die Chance dazu besteht, weil Titelverteidiger Audi mit einem brandneuen Renner antritt, der zuvor sein Potenzial unter Rennbedingungen nur beim 12 Stunden Rennen in Sebring/US-Bundesstaat Florida unter Beweis stellen kann.

Ob dies, neben den obligatorischen Vorbereitungen, mit tatsächlich abgespulten 24 oder mehr Stunden am Stück, ausreicht, bleibt abzuwarten.

Denn bekanntermaßen gilt im Motorsport noch immer der Satz: That's racing oder, um einen vergleichbaren Spruch aus der Welt des Fußballs anzuführen: Der Ball ist rund – und das Spiel dauert 90 Minuten (Sepp Herberger/1. Trainer der Dt. Fußball-Nationalmannschaft). Man kann es aber auch einfach sagen: Alles ist möglich.

Text und Bilder: Bernhard Schoke

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