Buchtipp der Woche

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Simon Beckett: Kalte Asche, Verlag: Wunderlich, 19,90 Euro

Der forensische Anthropologe David Hunter hat gerade einen Fall abgeschlossen und ist auf dem Weg nach Hause, als ihn ein Notruf erreicht. Schweren Herzens entscheidet sich Hunter dazu, den neuen Fall anzunehmen. Dabei riskiert er seine Beziehung zu Jenny seiner Lebensgefährtin, die in London auf ihn wartet. Hunter macht sich auf den Weg nach Runa, einer Insel der äußeren Hebriden. Dort wurde in einem verfallenen Cottage eine Leiche entdeckt. Der Körper ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, bis auf Hände und Füße. War es ein Unfall oder Mord? Nach ersten Untersuchungen hat sich das Bauchgefühl des Forensikers bestätigt, es war Mord. Als weitere Feuermorde geschehen und Hunter selbst um sein Leben fürchten muss, wird die Situation immer bedrohlicher da die Verstärkung vom Festland aufgrund eines heftigen Sturms nicht anreisen kann und Runa komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist. Das bedeutet auch, dass der Mörder immer noch auf der Insel ist.

Nach seinem ersten Roman Die Chemie des Todes schafft es Beckett auch dieses Mal den Leser durch seine Schreibweise hautnah miterleben zu lassen, wie die Hauptfigur fühlt. Obwohl der Roman einige Zeit braucht um in Schwung zu kommen, ist er zu keiner Zeit langatmig oder gar langweilig. Die Spannung baut sich langsam aber stetig auf und endet trotz einiger Vorhersehbarkeiten in einem unvorhersehbaren, spannenden Finale.Obwohl Kalte Asche bereits der zweite Roman mit der Hauptfigur David Hunter ist, kann er als eigenständiges Buch gelesen werden. Allerdings ist das Lesen des ersten Romans Die Chemie des Todes auch sehr lohnenswert.

Simon Beckett schreibt derzeit an seinem dritten David-Hunter-Roman.

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