Neue 6-Stufen-Automatik von Renault

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Speziell für die leistungsstärkeren Triebwerke innerhalb der Modellpalette bietet Renault ein neues 6-Stufen-Automatikgetriebe an. Im Vergleich zu üblichen Lösungen mit vier oder fünf Stufen offeriert die sechsgängige Auslegung wesentliche Vorteile. Durch die größere, exakt auf die Drehmomentkurve abgestimmte Gangspreizung steht bei allen Drehzahlen die optimale Übersetzung zur Verfügung. Das Ergebnis sind höherer Komfort, geringerer Verbrauch und mehr Dynamik. Zum Vergleich: Der Espace 2.0 dCi FAP mit 110 kW/150 PS und dem neuen 6-Stufen-Automatikgetriebe verbraucht nach Renault-Angaben einen Liter Diesel weniger auf 100 Kilometer als der Espace 2.2 dCI FAP mit 102 kW/139 PS und herkömmlichem 5-Stufen-Automatikgetriebe.

Während der kürzer übersetzte erste Gang die Beschleunigung aus dem Stand verbessert, sorgt die längere sechste Fahrstufe, so verspricht Renault, für ein niedrigeres Geräuschniveau bei Autobahn- oder Landstraßenfahrten. Zu den besonderen Vorzügen der 6-Stufen-Automatik zählen außerdem ihre einfache Bedienung und die sanften Gangwechsel.

Renault offeriert die innovative Schaltbox für den Scénic 2.0 dCi FAP mit 110 kW/150 PS sowie für den Espace/Grand Espace 2.0 dCi FAP mit 110 kW/150 PS und 127 kW/173 PS. Auch der neue Laguna wird mit dieser Kraftübertragung erhältlich sein.Bei der 6-Stufen-Automatik von Renault handelt es sich um ein autoadaptives Getriebe. Das heißt: Die selbstlernenden Schaltprogramme analysieren permanent Fahrstil, Straßenprofil, Motorzustand und Fahrerbefehle, um die jeweils ideale Fahrstufe zu finden. Hieraus entwickelt der Rechner eine Schaltstrategie für besonders harmonische und ruckfreie Gangwechsel, die jedoch nie zu Lasten des Beschleunigungsvermögens und der Durchzugskraft gehen. Das Fahrvergnügen steigert die proaktive Kraftübertragung unter anderem dadurch, dass sie beim Bremsen zurückschaltet und bei schnellem Anheben des Gasfußes den eingelegten Gang beibehält.

Will der Fahrer den Zeitpunkt des Gangwechsels selbst bestimmen, braucht er lediglich die zusätzliche Impulsschaltung zu aktivieren. Vorteil gegenüber einer rein manuellen Kraftübertragung: Die elektronische Steuerung bietet einen umfangreichen Schutz gegen jede Art von Fehlbedienung. Ein Herunterschalten ist nur möglich, wenn nicht die Gefahr besteht, dass der Motor überdreht oder das Getriebe beschädigt wird. Auch aktiviert das Getriebe beispielsweise automatisch den ersten Gang, sobald das Fahrzeug zum Stillstand kommt.

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