Nissan: Design made in Paddington

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Paddington ist nicht nur jene Bahnstation, die bei Miss Marples (alias Margaret Rutherford) erstem Kriminalfall eine zentrale Rolle spielt. In diesem Londoner Stadtteil liegt auch die Wiege des neuen SUV-Kompaktmodelles Qashqai von Nissan.
Als Sitz für sein neues europäisches Designcenter wählte Nissan Anfang 2003 The Rotunda, ein 1969 errichtetes ehemaliges Wartungsdepot der British Rail nahe des Grand Union Canals und des In-Viertels Little Venice. Der 1994 unter Denkmalschutz gestellte Oval-Bau gilt als klassisches Beispiel des britischen Post-Modernismus und ist ein Landmark-Design im Londoner Westen. In der Industriekultur-Ikone arbeiten 60 Designer aus 14 Nationen – darunter Japan, Korea, Kanada, Brasilien, Venezuela und auch England – an den Nissan von morgen. Verblüffende Parallele: 2004 stand auf dem Genfer Salon die seinerzeit erste Arbeit des neuen Designcenters im Rampenlicht – die Konzeptstudie Qashqai, aus der nun drei Jahre später das gleichnamige Serienmodell erwachsen ist.

Zum ersten Mal verlief die Entwicklung eines neuen Nissan komplett mit Hilfe digitaler Technik. Das komplett am Bildschirm entwickelte 1:1-Modell diente als direkte Vorlage für den Bau der Serienwerkzeuge. So entfiel der Handarbeit erfordernde Aufbau von Prototypenteilen und -autos. Das heißt: Jene noch mit viel schwarzem Klebeband getarnten Wagen, die 1,3 Millionen Testkilometer unter die Räder nahmen, entsprachen bereits weitgehend dem Serienstandard.

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