Im Winter sind Kinder auf dem morgendlichen Schulweg besonders gefährdet

Foto 1

Morgens zwischen 7 und 8 Uhr ereignen sich im Winter besonders viele Verkehrsunfälle mit Kindern. Der Anteil der Jungen und Mädchen, die zu dieser Tageszeit als Fußgänger oder Radfahrer verunglücken, liegt in den Monaten Dezember bis Februar fast dreimal so hoch wie in den Frühjahrs- und Sommermonaten März bis August. Dies belegt eine Analyse des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) zu den Verkehrsunfalldaten des Jahres 2005.

Eine Hauptursache für die erhöhte Gefährdung morgens vor Schulbeginn: Um diese Tageszeit sind die Kinder bei Dunkelheit unterwegs und können von motorisierten Verkehrsteilnehmern schlechter gesehen werden, oft erst aus allernächster Nähe. Hektik oder Unausgeschlafenheit bei Kindern wie bei Erwachsenen haben daher besonders gefährliche Folgen.

Der DVR empfiehlt, beim morgendlichen Arbeitsweg in der dunklen Jahreszeit noch mehr auf Kinder zu achten, gegebenenfalls mit dem Tempo runterzugehen und bremsbereit zu sein. Die Scheiben der Pkw müssen frei sein.

Eltern sollten dafür sorgen, dass ihre Kinder morgens ausgeschlafen, nach einem guten Frühstück und früh genug aus dem Haus gehen.

Text: Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR)

Scroll to Top