Foto 1
Foto 2
Foto 3

The Bad Boogaloo: Nu Yorican Sounds 1966-1970. (Fania Records/V2)

Mitte der 60er Jahre war es, als sich eine Musik ausbreitete, die einerseits vom Latin Sound, andererseits vom aktuellen Rhythm & Blues inspiriert war. Ihre Wurzeln lagen in Puerto Rico, und ihr Zentrum war das Afro-amerikanische Headquater der USA: Harlem. Und jene, die die neue Musik verbreiteten, waren die Musiker aus der zweiten und dritten Generation von Einwanderern aus Puerto Rico. Was etwa 1966 begann, währte freilich nur kurz – um 1970 herum war die Blütezeit des Bad Boogaloo schon wieder vorbei.

Mit diesem Sampler widmet Fania Records, längst weltweit anerkannt als Institution der Latin Music, dem Bad Boogaloo eine üppige Rückschau. Die umfangreichen Liner Notes erzählen die Geschichte der einzelnen Titel, als Extra gibt es Abbildungen der meisten Cover: La Lupe, Lenni Sesar, Ralph Robles, The Joe Cuba Sextet und Willie Colon, um nur einige der vertretenen Boogaloos zu nennen.

Gleichzeitig ist der Sampler eine Art Werkschau des Labels Fania Records, das vor über 40 Jahren von Latinos im Interesse der Latino-Musik gegründet wurde. Nähere Informationen über alle Veröffentlichungen (z. B. Ray Barretto: Que viva la musica und Willie Colon: The Anthology gibt es unter www.faniarecords.com.

Scroll to Top