Erste Erfahrungen: Suzuki Swift Sport

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Seit Mai 2005 flitzt der neue Suzuki Swift über die deutschen Straßen. Mit Erfolg, denn rund 12.000 Kunden haben sich seitdem für den Kleinen entschieden. Mit dem Swift ist es Suzuki gelungen, sein Image des Produzenten angestaubter Automobile abzulegen.

Flott, ja knuffig gezeichnet fährt der Japaner als Drei- oder Fünftürer vor. Ein kurze Schnauze mit großen Scheinwerfern, breite Kotflügel und eine kraftvolle Gürtellinie lassen den Swift zu einem Hingucker werden. Er bietet den Insassen ordentliche Platzverhältnisse. Auch auf den hinteren Sitzen ist Wohlfühlen angesagt, mindestens auf kurzen Strecken. Das Gepäckteil ist naturgemäß mit 213 Litern übersichtlich, lässt sich aber durch Umklappen der Rücksitzbank für Einkäufe und Urlaubsfahrten erweitern. Der Fahrer blickt auf ein aufgeräumtes Cockpit. Die Bedienelemente sind logisch angeordnet.Flott und knuffig, ja. Nur beim Vortrieb mangelte es bisher an spritzigen Motoren. Ein 1,3-Liter und ein 1,5-Liter Aggregat mit 68 kW/92 PS und 75 kW/102 PS Leistung sorgen zwar für passable, aber nicht wirklich sportliche Fahrwerte. Das ändert der Suzuki Swift Sport, ab Januar 2007 mit neuem 1,6-Liter-Triebwerk und 92 kW/125 PS zu haben. Der neue Motor macht den Wagen deutlich agiler. Er dreht mühelos bis auf knapp 7.000 Umdrehungen hoch, allerdings vermittelt er dann auch akustisch sein Selbstverständnis als Sportsgeist. Die knackige Schaltung und das straffe Fahrwerk machen Freude. Der subjektive Eindruck ist, mit mehr Stundenkilometern als den tatsächlichen unterwegs zu sein. Den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der Kleine in 8,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 200 km/h erreicht. (Verbrauch: 7,2 Liter)Wer sich für den Swift Sport entscheidet, muss rund 18.000 Euro anlegen. Dafür gibt es Extras wie ESP, Klimaanlage, CD-Radio inklusive Navigationssystem, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, elektrische Helfer für Fenster und Spiegel, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie Sportsitze vorne.

Text: Elfriede Munsch

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