KÜS-Saarland-Rallye Classic: Historische Rallyefahrzeuge fighten um EM-Punkte

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Die schönsten automobilen Rallyeklassiker geben sich am ersten Juli-Wochenende die Ehre: Bei der KÜS-Saarland-Rallye Classic erleben die Fans eine Motorsport-Zeitreise, die in diesem Jahr noch prestigeträchtiger ist als in den Vorjahren: Beim einzigen Lauf zur Historischen FIA-Rallye-Europameisterschaft in Deutschland werden Teilnehmer aus ganz Europa erwartet. Über zwei Starter freuen sich die Organisatoren vom ADAC Saarland dabei besonders. Mit Wolfgang Pfeiffer (Verl) ist der amtierende Hitoric-Europameister in einem Porsche 911 aus dem Jahr 1965 am Start, der in diesem Jahr nur ausgesuchte EM-Läufe bestreitet. Als einziger Deutscher, der alle historischen EM-Rallyes bestreitet, wird außerdem Michael Stoscheck (Coburg) erwartet, der im Porsche 911 SR (1971) an den Start geht. Für ihn geht es im Saarland darum, die derzeitige Führung in der historischen EM zu verteidigen. Alles wichtige rund um die KÜS-Saarland-Rallye Classic gibt es unter www.motorsport-saar.de auf der Motorsport-Homepage des ADAC Saarland.

Rund um die Bundeszentrale des Titelsponsors KÜS in Losheim am See gehen die historischen Rallyeboliden am Freitagabend (30. Juni 2006) als Erste auf die Reise: Ab 19.13 Uhr starten sie auf dem traditionellen 7,2 km kurzen Zuschauerrundkurs und geben damit auch den Startschuss für die gesamte Rallye. Direkt anschließend sind je zwei Mal das moderne EM-Feld sowie die Teilnehmer der ADAC Rallye Masters zu sehen, bevor ab ca. 22.00 Uhr die betagten Boliden erneut auf die Piste gehen. Beim zweiten Durchgang dürfen sich Fans und Fahrer dann auf die neue Königsprüfung der Saarland-Rallye freuen: 23,9 km lang ist die Kombination aus dem Rundkurs in Losheim und der ehemals eigenständig gefahrenen WP Wahlener Platte. Scheinwerferbatterien und abendliches Motorendröhnen wie bei den legendären Nachtprüfungen vergangener Rallyezeiten dürften dann Erinnerungen wach werden lassen.

Schneppenheim: Ein ideales Revier für historische RallyefahrzeugeAuch am zweiten Wettbewerbstag steht den klassischen Fahrzeugen ein anspruchsvolles Programm bevor: Rund 102 WP-Km auf sieben Prüfungen verlangen von den Teams volle Konzentration. Schließlich geht es um wichtige Punkte für die historische FIA-Rallye-EM. Die WPs im Saarland sind ein ideales Revier für die historischen Fahrzeuge, freut sich Dieter Schneppenheim (Alpen). Die Strecken auf Asphalt sind flüssig zu fahren und gleichzeitig materialschonend – das ist bei Fahrzeugen, die im Schnitt 30 Jahre alt sind, natürlich ein wichtiges Argument. Der dreifache Deutsche Rallye-Meister ist als Beifahrer von Michael Stoschek die zweite Hälfte des einzigen permanent in der EM startenden Teams. Gemeinsam treten sie an, um ihre derzeitige Tabellenführung zu verteidigen. In der EM gibt es nur Punkte für das Klassenergebnis, erklärt Schneppenheim. Nach den Klassensiegen in Sizilien und Österreich liegen wir jetzt vorne, und das erklärte Ziel ist natürlich, auch bei der KÜS-Saarland-Rallye Classic die volle Punktzahl zu holen. Leicht wird es dem Porsche-Duo dabei allerdings nicht gemacht, denn auch die Konkurrenz ist bestens ausgerüstet: Vor allem Marco Bianchini aus Italien ist eine harte Nuss, so Schneppenheim, er fährt einen Lancia Stratos und das ist natürlich ein tolles Rallyegerät.

Alle Infos im InternetDie Fans erleben das historische Feld jeweils gemeinsam mit den modernen Startern: Die Zeitpläne für ADAC Rallye Masters, moderne und historsiche Rallye-EM wurden so angelegt, dass erst gar keine langen Pausen zwischen den Durchgängen entstehen. Beste Ausgangspunkte für den Rallyebesuch sind der Rundkurs in Losheim (Freitagabend und Samstagnachmittag) sowie das Rallyezentrum mit angrenzendem Servicepark rund um die Stadthalle in Merzig. Alle wichtigen Infos rund um den historischen und modernen Teil der KÜS-Saarland-Rallye gibt es im Internet unter www.motorsport-saar.de auf der Motorsport-Homepage des ADAC Saarland und auf www.saarland-rallye.de.

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