Erste Erfahrungen. Suzuki SX4

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Fahrzeuge mit Allradantrieb waren seit jeher eine Spezialität von Suzuki. Das galt aber meist nur für reine Gelände-Fahrzeuge. Mit dem neuen SX4 sieht das alles ein wenig anders, aber auch sehr interessant, aus.

Der SX4 ist so was wie eine eingedampfte Version eines Sport Utility Vehicle (SUV), eines Fahrzeugs also, das viele Vorzüge in sich vereint und dennoch als zumindest teilweise geländegängig gilt. Zumindest, was das letztere betrifft, hat Suzuki seine Kernkompetenz auf diesem Gebiet erneut unter Beweis gestellt.

Der kompakte und vielseitige SX4 ist nach Swift und Grand Vitara das dritte neue Modell des Herstellers innerhalb eines Jahres und das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Fiat. Halb Kompaktfahrzeug, halb Geländewagen ist er etwas unterhalb der Konkurrenz wie Toyota RAV 4 oder Hyundai Tucson angesiedelt und verbindet die Vorteile eines Stadtautos mit denen eines sportlichen Alltagsbegleiters. Der Suzuki SX4 ist das erste Modell seiner Klasse mit einer Kombination aus Allradantrieb, Sechsgang-Schaltgetriebe und Dieselmotor. Der kommt übrigens vom Kooperationspartner Fiat und ist mit Partikel-Filter ausgestattet. Bei unseren ersten Erfahrungen machte vor allen Dingen der Diesel einen recht durchzugsstarken Eindruck auf uns, der sicherlich einen Großteil des Absatzes ausmachen wird.

Suzuki stellt sich, was den Antrieb des Neuen angeht, auf die verschiedenen Wünsche seiner Kunden ein. Daher ist das Crossover-Fahrzeug auch als reinen Fronttriebler und mit einer zusätzlichen Motorisierung zu haben. Das Basismodell enthält den aus dem Swift bekannten 1,5-Liter-Benziner mit 99 PS. Ein weiterer Ottomotor mit 1,6 Liter Hubraum und 107 PS ergänzt die Benziner-Palette. Der von Fiat entwickelte Selbstzünder mit 1,9 Liter Hubraum, 120 PS und einem maximalen Drehmoment von 280 Newtonmetern ab 2.000 Touren rundet das Motorenangebot ab. Neben dem Partikelfilter ist auch das Sechsgang-Getriebe serienmäßig.

Sahnestückchen des SX ist jedoch das 4×4-System, das mit einer elektrischen Steuerungskupplung zwischen den verschiedenen Wahlmöglichkeiten 4WD-Auto, 4WD-Lock und 2WD umschaltbar ist. Dadurch passt sich der Antrieb an die entsprechenden Straßeneigenschaften an. Der Fahrer kann sich dabei ganz entspannt zurück lehnen, denn jeder Antriebszustand, vom Frontantrieb bis zum Allradantrieb mit starrem Mittenausgleich, wird automatisch angenommen.

Zwei Ausstattungslinien, eine Outdoor Line mit Offroad-Charakter und die zivilere Urban Line. stehen zu Preisen zwischen 13.990 und 20.990 Euro im Handel zur Verfügung.

Text: Jürgen C. Braun

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