Auto-Ausblick 2006: Teil 1

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2006 könnte für den deutschen Automobilmarkt ein gutes Jahr werden. Viele auf der IAA im Herbst 2005 vorgestellten Neuheiten kommen erst jetzt auf den Markt und der Staat lockt Autokäufer mit einem Zusatzrabatt von drei Prozent. Um soviel sollen schließlich auch Autos teurer werden, wenn Anfang 2007 die Mehrwertsteuer erhöht wird. Bei durchschnittlich 20.000 Euro Verkaufspreis macht das immerhin 600 Euro aus, die ein Auto im Schnitt 2006 noch günstiger ist als im Jahr darauf. Außerdem haben die Verkäufe schon 2005 angezogen, woraus Optimisten gleich einen Trend ableiten.

Für Audi beginnt das Jahr mit der Einführung des Q7. Der SUV teilt sich die technische Basis mit VW Touareg und Porsche Cayenne, ist aber größer. Nicht ganz so geländegängig wird der Audi Allroad sein, der im Mai auf den Markt kommt. Vorher schon bringen die Ingolstädter die Sportversionen S8 und S6. Im Juni folgt dann der S3. Damit hat dann jede Baureihe ihr S-Modell. Den Reigen sportlicher Audis schließt ebenfalls im Sommer der neue TT.

Sportlich starten auch die Bayern von BMW in die Saison. Der Roadster Z4 wird dezent überarbeitet und es gibt eine M-Version mit dem Motor des alten M3. Im Sommer folgt dann das Z4-Coupé, das in Frankfurt und Tokio für Aufsehen sorgte. Zum Herbst hin gibt BMW richtig Gas. Das 3er Coupé rundet die Angebotspalette dieser Baureihe ab, der X3 wird überarbeitet und ein neuer X5 steht in den Startlöchern. Auch der Mini bekommt eine Frischzellenkur.

Bei Ford steht 2006 dass Thema Van im Mittelpunkt. Der neue Galaxy kommt im Sommer auf den Markt. Fast gleichzeitig präsentieren die Kölner den S-Max als sportiven Hochdachkombi im Stil des kleineren C-Max. Das Focus Cabrio kommt dann, zu spät für die Sommersaison, erst im Herbst in den Handel.

Text: Günter Weigel

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