Nürburgring Classic: ADAC lädt ein zur Automobil-Zeitreise

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Historische Rennwagen, nostalgisches Flair rund um die Strecke, Technik-Geschichte zum Anfassen: Die ADAC Nürburgring Classic (1. – 2. Oktober2005) bietet den Besuchern eine ganz besondere Reise in die Vergangenheit.Nicht nur die Motorsportfans kommen dabei voll auf ihre Kosten, vielmehr schlagen die Organisatoren vom ADAC Nordrhein die Brücke zwischen Renntechnik und Straßenfahrzeugen, zwischen Historie und Moderne. Vom nostalgischen Jahrmarkt über die Schau automobiler Kostbarkeiten im großen Ausstellungszelt und das Treffen historischer Trecker und Löschfahrzeuge, bis hin zum Markenclubtreffen: Quer durch die Epochen des Automobilbaus wird der rote Faden gesponnen. Der Weg zum Ring wird damit zu einer Zeitreise, die auch eine Reihe motorsportlicher Highlights zu bieten hat: Vom Originalfahrzeug aus dem Nürburgring-Eröffnungsrennen (einem Mercedes 680 S von 1927) bis hin zum Porsche914/6 (Baujahr 1971) reicht die Palette der Rennwagen, die auf der Nordschleifezu sehen sind. Formelrenner, die im Graf-Berghe-von-Trips-Pokal auf dem Grand-Prix-Kurs starten, ergänzen das sportliche Programm bis hinein in die frühen 80er-Jahre. Wer sein Ticket im Vorverkauf ordern möchte, kann unter der Rufnummer 02691 302-620 bestellen. Im Internet gibt es unter www.adac-nuerburgring-classic.de weitere Informationen.

Motorsportliche Highlights des Wochenendes sind zwei hoch attraktive Teilnehmerfelder auf der Nordschleife. Beim 300-km-Rennen gehen historische Tourenwagen und GTs der 50er- und 60er-Jahre auf die Piste. Dutzende Austin Healey, Jaguar E-Type, Porsche 356 und 911, aber auch Alfa Romeo Giulia, BMW 2002, Steyr Puch und Opel Manta A bieten eine reizvolle Mischung. Vom ersten Nachkriegsrennen auf dem Nürburgring bis hin zum ersten auf der Nordschleife ausgetragenen 24-Stunden-Rennen wird die Auswahl reichen. Über 30 Marken sindim Feld vertreten und bieten Rennsporthistorie hautnah. Die Nordschleife istdie Basis der ADAC Nürburgring Classic, schildert denn auch Rennleiter HansSchnock. Hier atmet jeder Kilometer die einzigartige Geschichte des Automobilsports.

Das gilt insbesondere für die Gleichmäßigkeitsprüfung, sie entführt dieBesucher bis in die Zeiten von Rudolf Caracciola, Bernd Rosemeyer und HansStuck zurück. Von Vorkriegsmodellen . la Mercedes SSLK (1930), Citro%n 11 BLCabriolet (1938) oder Veritas RS 200 (1948), über MG A und Jaguar XK ausden 50ern bis hin zu BMW 1802, Opel Commodore und Ford Capri aus den 70er-Jahren: Hier nehmen fast ausschließlich Fahrzeuge den Kampf mit der Uhr auf,die bei den wichtigsten Rennen auf dem Nürburgring am Start waren. Abgerundetwird das Programm außerdem durch die Formel-Fahrzeuge des Graf-Berghevon-Trips-Pokals, die insbesondere einen Einblick in die Nachwuchsformel-Klassen der 60er- und 70er-Jahre bieten.

Doch nicht nur die motorsportlichen Starterfelder sind ein guter Grund, am ersten Oktoberwochenende zum Nürburgring zu kommen. Denn rund um die Streckegibt es noch viel mehr zu entdecken: Da sind zum Beispiel die automobilenSchätze, die im Ausstellungszelt im Fahrerlager präsentiert werden. Oder dierund 200 Traktoren, die im Rahmen der ADAC Nürburgring Classic erwartetwerden. Und die über vier Dutzend historischen Motorräder, die im Korso überdie Strecke gehen. Rennleiter Hans Schnock: Wir wollen den Besuchern nichtnur faszinierenden Motorsport bieten, wir wollen sie auch mitnehmen auf eineZeitreise in längst vergangene Jahrzehnte. Wohin der Besucher auch geht,überall ist technische Geschichte zum Greifen nah. Etwa, wenn er auf die Markenclubs trifft. Sammler und Enthusiasten, die sich Austin Healey, AC Cobra, Marcos und Porsche verschrieben haben, treffen sich am Nürburgring. Sie bringen nicht nur die Begeisterung für ihre automobilen Schätzchen mit, sondern auch Zeit für Benzingespräche und Erinnerungsfotos. Neben der faszinierenden Action auf der Nordschleife dürfte deshalb gerade das Fahrerlager und der Bereich rundum den Grand-Prix-Kurs zum Zuschauermagneten werden. Hier kann man ganznah an die Schätze heran, und ich kenne keinen Oldtimerbesitzer, der nicht gerneüber sein Stück Automobilgeschichte Auskunft geben würde, schildert Oldtimer-Experte Schnock. Das gilt natürlich auch für die Vertreter der Markenclubs, dieihr Domizil ebenfalls mitten im Nürburgring-Fahrerlager aufgeschlagen haben.

Tickets für die ADAC Nürburgring Classic sind ab 19,00 Euro (TageskarteErwachsene) erhältlich, Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt, Jugendliche erhalten Ermäßigungen. Wer seine Karte bereits vor der Veranstaltung ordern möchte, kann über die Hotline 02691 302-620 oder per E-Mail bestellen (info@nts-gmbh.de). Informationen, Zeitpläne, News und Hintergründe gibt es unter www.adac-nuerburgring-classic.de auch im Internet.

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