BMW Williams – Jäger des verlorenen Schatzes

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Das Ziel für die Formel 1-Truppe von BMW Williams für das Jahr 2004 ist glasklar formuliert: Man will den Weltmeistertitel. Im vergangenen Jahr hatte man zwar kurzfristig die Spitze der Tabelle erklommen, musste sich aber dann letztendlich doch dem roten Baron Michael Schumacher in seinem Ferrari geschlagen geben. Die Piloten Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya brennen regelrecht auf den Start der neuen Saison am 7. März im Albert Park in Melbourne.

Mit dem neuen Williams F1 BMW FW26 hat das britisch-deutsche Team ein absolut konkurrenzfähiges Sportgerät für die neue Saison am Start. Im von Grund auf neu entworfenen und gebauten Chassis steckt die neueste Entwicklungsstufe bayrischer Motorenbaukunst, der BMW P84. Standfestigkeit und Leistung bei größeren Renndistanzen standen im Lastenheft für den Bau des Dreiliter-V10-Zylinders, denn im Jahr 2004 müssen die Teams nach dem neuen Reglement mit einem Motor das komplette Wochenende überstehen, Training, Qualifikation und Rennen. Klar über 900 PS und eine Spitzendrehzahl des Motors um die 19.000 Touren werden wohl die Eckwerte des neuen Motors sein, so die Konstrukteure bei BMW.

Die Piloten sind hochmotiviert. Juan Pablo Montoya sieht die Sache klar: Wir müssen ab dem Grand Prix in Australien, kampfstark sein, es gibt keine Ausreden! Auch Ralf Schumacher ist positiv gestimmt: Das neue Reglement kommt uns entgegen, weil wir einen sehr starken und standfesten Motor haben!Die Saison wird ohne jeden Zweifel spannend wie selten. Und auch in diesem Jahr gilt: Gezählt wird am Schluss, nach dem Rennen in Sao Paulo in Brasilien am 24. Oktober. Dann steht der Weltmeister 2004 in der Königsklasse des Motorsports fest.